ALPS MOVE

ALPS MOVE ist das Festival für regionalen Tanz in Südtirol. Als Plattform für zeitgenössischen Tanz und Bewegungstheater holt ALPS MOVE Südtiroler Tänzer und Tänzerinnen auf die Bühnen von Lana, Bozen, Meran, Bruneck oder Eppan.

 

Das Festival selbst ist eine Initiative der Südtiroler Tanzkooperative, ein Zusammenschluss von regionalen KünstlerInnen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes. Ziel ist es, dem regionalen Tanz eine Stimme zu geben und ihn fest im Südtiroler Kulturkalender zu verankern.

 

Daneben will ALPS MOVE die regionale Tanzszene mit dem Ausland vernetzen: Mit Austauschprojekten (Berlin, Ferrara, Bilbao, etc.) und der Zusammenarbeit mit internationalen Choreographen spinnen wir eifrig unsere Netze.

 

Auch die Jugend ist ALPS MOVE ein Anliegen. Jugend tanzt bringt unserer jungen Generation den Tanz in Schülervorstellungen näher, junge Tänzerinnen und Tänzer werden aber auch aktiv auf die Bühne geholt.

 

Der Tanz verändert die Plätze. Nach dem Auftritt des Tanzes erkennt man die Orte nicht mehr wieder, schreibt Jacques Derrida in seinen Choreographien. 

 

ALPS MOVE will in diesem Sinne Südtirol verändern!

IN ZUSAMMENARBEIT MIT

Errante teatrodanza, Meran

idea-tanztheaterperformance, Bozen

Kulturverein Muspilli, Meran

Tadanz, Lana

NocheinTango, Lana

Tanzschmiede / Fucinadanza, Meran

KONTAKT

Südtiroler Tanzkooperative im Südtiroler Theaterverband

Braunsbergweg 6

I-39011 Lana (BZ) 

T +39 346 1380177

info(at)alpsmove.it

PROGRAMM

Ursprünglich war Tanz ein Ereignis, das auf Straßen und öffentlichen Plätzen stattfand: Treffpunkte, wo sich Menschen zusammenfanden, um Neuigkeiten auszutauschen. Mit diesem Projekt bringen wir den Tanz als alltägliches Kulturereignis unter Einbeziehung von architektonischen Strukturen und Menschen an seinen Ursprungsort zurück. Gearbeitet wird mit strukturierter und freier Improvisation. Von Interesse ist das Wesenhafte, dass alles seine Bedeutung verliert, um wieder neu zu erscheinen. Ein Versuch, den Menschen freie Erlebnismöglichkeiten in Bezug auf Bewegung und Raum zu eröffnen. 

Die Südtiroler Tanzkooperative macht es sich zur Aufgabe, die Entwicklung der Kunstform Tanz in Südtirol aufzubauen und zu fördern. Zugleich sucht sie einen fruchtbaren Austausch mit ähnlichen Realitäten im In- und Ausland. Für Tanz auf der Straße wurden Gäste aus Bozen und Mailand eingeladen.

STRASSENPERFORMANCE

TANZ AUF DER STRASSE

SÜDTIROLER TANZKOOPERATIVE UND GÄSTE (IT)

03.10. 1100

AM GRIES, LANA

06.10. 1100

AM GRIES, LANA

Mit Franz Weger, Stefania Bertola, Giulia Manzato, Marek Isleib

 

 

 

EINTRITT FREI

Was bedeutet alt werden? Was inneres Wachstum, was degenerieren? Was ist die Zeit? Das Leben und so auch der Tanz präsentieren sich heutzutage gerne als ewige Jungbrunnen. Menschen im Alter sind überflüssig, der Tod wird verdrängt, und unsere Gesellschaft versucht krampfhaft, das Leben unter Kontrolle zu bringen. Doch genau dieser Logik entzieht sich Lebendigkeit. In diesem Projekt wird der Körper in Transformation erforscht, 60-Jährige treffen auf 20-Jährige, um das Thema Alter in den Blickpunkt zu rücken. Eine Fährtensuche, um dem Drahtseilakt Leben ein Stück Lebendigkeit zurückzugeben. 

Gabriella Maiorino studiert Tanz, Philosophie und Musik. Seit ihrem Abschluss an der School for New Dance Development in Amsterdam werden alle ihre Produktionen von niederländischen Institutionen gefördert und finanziert. Sie zeigt ihre Arbeiten in verschiedenen europäischen Ländern und in Brasilien. Preise: Wettbewerb satelliti (sosta palmizi - Junge Hunde), DansClick tour in Holland und Aerowaves in London. 


Supported by
TANZTHEATER

ZEITSPRÜNGE

GABRIELLA MAIORINO, IDEA-TANZTHEATERPERFORMANCE, SÜDTIROLER TANZKOOPERATIVE (IT/NL)

9.10. 2000

RAIFFEISENHAUS, LANA

10.10. 2000

RAIFFEISENHAUS, LANA

Mit Francesco Barba, Julian Burchia, Anastasia Kostner, Iosu Lezameta, Maria Tullia Pedrotti, Doris Plankl 

Assistenz Choreografie Francesco Barba

Musik Giovanni Cavalcoli

 

Produktion IDEA-tanztheaterperformance, Südtiroler Tanzkooperative

Weitere Termine 14.10. Bruneck - 15.10. + 16.10. Bozen - 13.11. + 14.11. Bilbao (ES) 

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- € 
Ermäßigt: 7,- €
(Ermäßigte Karten für StudentInnen
< 26 und SeniorInnen > 65)

Leben ist Bewegung durch Landschaften und mit Menschen. Es entsteht so eine Fährte von Spuren, die wir in unserer Haltung, Ausdrucksweise und unseren Bewegungen wieder finden. Wir werden geformt und formen aktiv unser Umfeld mit. In dieser Videoinstallation mit Performance reisen wir mit der Tänzerin durch verschiedenste Landschaften. Sie setzt sich mit der Umwelt in Verbindung, interagiert. Somit werden Aspekte des Seins, Werdens und der Erinnerung beleuchtet. 

Animu Dance Company verbindet Tanz mit visueller Kunst. Als Installation oder für die Bühne konzipiert zeigt sie ihre Arbeiten bereits bei Dance Camera West in Los Angeles oder am Royal Acadamy of Music Piano Festival in London. Into another body wurde von der Plattform Anticorpi XL ausgewählt und war 2015 bei Tanz Bozen zu Gast. 

Supported by
VIDEOINSTALLATION / TANZFILME

GEOMORPHOSIS

ANASTASIA KOSTNER, MAARTEN VAN DER GLAS

9.10. 1930

RAIFFEISENHAUS, LANA

10.10. 1930

RAIFFEISENHAUS, LANA

Regie Maarten van der Glas

Choreografie Anastasia Kostner

 

Produktion Animu Dance Company

Weitere Termine Am Sonntag, 11.10. wird im Raiffeisenhaus Lana die Performance "geomorphosis" gezeigt. 

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- € 
Ermäßigt: 7,- €
(Ermäßigte Karten für StudentInnen
< 26 und SeniorInnen > 65)

AYJO - OHJE  Das Theater ist ein Ort, in dem meist ein linearer Austausch stattfindet. Die Darsteller_innen zeigen, das Publikum schaut zu. In diesem Stück wird die gewohnte Situation umgedreht. Das Publikum ist auf der Bühne, die Darsteller_innen im Zuschauerraum. Die Positionen sind nicht mehr klar und eindeutig: Wer zeigt, wer schaut zu? Es entsteht eine Situation nach Art eines venezianischen Spiegels: Ich schaue in den Spiegel und sehe mich selber, aber ich weiß, dass der/diejenige, der/die hinter dem Spiegel steht mich auch sieht. Sieht er/sie das gleiche Bild, das ich sehe? 

Ausgebildet an der Folkwang Universität der Künste in Essen, arbeitet die aus St. Pauls stammende Evelin Stadler lange Jahre als Tänzerin in Essen, Berlin und Münster. Sie leitete mehrere Jahre am Mousonturm in Frankfurt das Training für professionelle Tänzer_innen und choreografiert und interpretiert seit 2005 ihre eigenen Stücke. 

 

DENTRO LE MURA (MURATA) Was findest (empfindest) du, wenn du mitten in der Stadt stehen bleibst, um einem weinenden Kind zu- oder nicht zuzuhören? Was siehst, denkst, fühlst du? Woran erinnerst du dich? Was verstecken die Mauern der Stadt? Wie viele Mauern verstecken sich wiederum im Inneren der Stadt? Was passiert hinter den Mauern der Häuser, auf der Haut unseres Körpers und in unserer Seele? Mikro- und Makrokosmus widerspiegeln sich. Die allerkleinste Vibration kann sich in ein Erdbeben verwandeln. Die Mauern, auch die persönlichen, können zerfallen und die Stille kann gehört werden, Leben finden. 

Santija Bieza, in Lettland geboren, studiert an der Universität Rom 3 (D.A.M.S ) die Fachrichtung Regie. Sie absolviert einen Studienaufenthalt an der Universität von Rennes und übernimmt zeitgleich Aufträge als Tänzerin, Schauspielerin oder Performerin bei verschiedenen Produktionen. Sie lebt in Bozen und orientiert sich in ihrer Arbeit an den performativen Künsten, wo verschiedenste Ausdruckweisen einfließen. 

 

GEOMORPHOSIS Leben ist Bewegung durch Landschaften und mit Menschen. Es entsteht so eine Fährte von Spuren, die wir in unserer Haltung, Ausdrucksweise und unseren Bewegungen wieder finden. Wir werden geformt und formen aktiv unser Umfeld mit. In dieser Videoinstallation mit Performance reisen wir mit der Tänzerin durch verschiedenste Landschaften. Sie setzt sich mit der Umwelt in Verbindung, interagiert. Somit werden Aspekte des Seins, Werdens und der Erinnerung beleuchtet. 

 Animu Dance Company verbindet Tanz mit visueller Kunst. Als Installation oder für die Bühne konzipiert zeigt sie ihre Arbeiten bereits bei Dance Camera West in Los Angeles oder am Royal Acadamy of Music Piano Festival in London. Into another body wurde von der Plattform Anticorpi XL ausgewählt und war 2015 bei Tanz Bozen zu Gast.

Supported by
3 KURZSTÜCKE / PERFORMANCES

AYJO-OHJE

EVELIN STADLER (IT/DE)

DENTRO LE MURA (MURATA)

SANTIJA BIEZA (LT/IT)

GEOMORPHOSIS

ANASTASIA KOSTNER, MAARTEN VAN DER GLAS (IT/NL)

11.10. 2000

RAIFFEISENHAUS, LANA

AYJO - OHJE
Mit
 Evelin Stadler, Carlo Quartararo, Freiwillige zwischen 8 und 88 Jahre

 

DENTRO LE MURA (MURATA)
Mit
 Santija Bieza, Davide Filippi

Sound design Stefano Bernardo

Video Stefano Lisci

 

GEOMORPHOSIS
Mit
 Anastasia Kostner 

Produktion Animu Dance Company

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €

Ermäßigt: 7,- € 

(Ermäßigte Karten für StudentInnen < 26 und SeniorInnen > 65)

STRASSENPERFORMANCE

BOUNCING, FALLING - BUT NOT GOING DOWN

SARAH MERLER (IT/AT)

13.10. 1100 - 1330

ZENTRUM, BOZEN

13.10. 1630 - 1930

ZENTRUM, BOZEN

Treppen bilden einen Übergang, ihre Stufen bedeuten das Weiterkommen. Unser ganzes gesellschaftliches Tun ist auf Verbesserung ausgerichtet. Absteigende Treppen bedeuten häufig Rückschritt, Unsicherheit und Schwäche. Den Abstieg zu vollziehen ist oft mit Ängsten und Widerständen verbunden. 

 

Sarah Merler studiert zeitgenössischen und klassischen Tanz am Konservatorium Wien. Im Zuge ihrer Ausbildung kreiert sie auch selbst eigene Stücke, mit denen sie bereits Erfolge erzielt hat, wie zuletzt im Rahmen von Tanz Bozen beim „Schaufenstertanz“.

EINTRITT FREI
TANZTHEATER

ZEITSPRÜNGE

GABRIELLA MAIORINO, IDEA-TANZTHEATERPERFORMANCE, SÜDTIROLER TANZKOOPERATIVE (IT/NL)

14.10. 2000

STADTTHEATER, BRUNECK


Was bedeutet alt werden? Was inneres Wachstum, was degenerieren? Was ist die Zeit? Das Leben und so auch der Tanz präsentieren sich heutzutage gerne als ewige Jungbrunnen. Menschen im Alter sind überflüssig, der Tod wird verdrängt, und unsere Gesellschaft versucht krampfhaft, das Leben unter Kontrolle zu bringen. Doch genau dieser Logik entzieht sich Lebendigkeit. In diesem Projekt wird der Körper in Transformation erforscht, 60-Jährige treffen auf 20-Jährige, um das Thema Alter in den Blickpunkt zu rücken. Eine Fährtensuche, um dem Drahtseilakt Leben ein Stück Lebendigkeit zurückzugeben. 

 

Gabriella Maiorino studiert Tanz, Philosophie und Musik. Seit ihrem Abschluss an der School for New Dance Development in Amsterdam werden alle ihre Produktionen von niederländischen Institutionen gefördert und finanziert. Sie zeigt ihre Arbeiten in verschiedenen europäischen Ländern und in Brasilien. Preise: Wettbewerb satelliti (sosta palmizi - Junge Hunde), DansClick tour in Holland und Aerowaves in London. 

 

Mit Francesco Barba, Julian Burchia, Anastasia Kostner, Iosu Lezameta, Maria Tullia Pedrotti, Doris Plankl

Assistenz Choreografie Francesco Barba

Musik Giovanni Cavalcoli

 

Produktion IDEA-tanztheaterperformance, Südtiroler Tanzkooperative

Weitere Termine 15.10. + 16.10. Bozen, 13.11. + 14.11. Bilbao (ES)

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- € 

Ermäßigt: 7,- €
(Ermäßigte Karten für StudentInnen 
< 26 und SeniorInnen > 65)

Supported by

ECOLOGICAL FOOTPRINT  Wie viel kann die Natur uns zur Verfügung stellen und wie viel davon nutzen wir? Der ökologische Fußabdruck beschreibt die Fläche, welche notwendig ist, um den Lebensstil einer Person dauerhaft zu ermöglichen. Jeder Mensch hinterlässt demnach eine unterschiedlich große Fußspur.

Sarah Merler studiert zeitgenössischen und klassischen Tanz am Konservatorium Wien. Im Zuge ihrer Ausbildung kreiert sie auch selbst eigene Stücke, mit denen sie bereits Erfolge erzielt hat, wie zuletzt im Rahmen von Tanz Bozen beim „Schaufenstertanz“. 

 

ZEITSPRÜNGE Was bedeutet alt werden? Was inneres Wachstum, was degenerieren? Was ist die Zeit? Das Leben und so auch der Tanz präsentieren sich heutzutage gerne als ewige Jungbrunnen. Menschen im Alter sind überflüssig, der Tod wird verdrängt, und unsere Gesellschaft versucht krampfhaft, das Leben unter Kontrolle zu bringen. Doch genau dieser Logik entzieht sich Lebendigkeit. In diesem Projekt wird der Körper in Transformation erforscht, 60-Jährige treffen auf 20-Jährige, um das Thema Alter in den Blickpunkt zu rücken. Eine Fährtensuche, um dem Drahtseilakt Leben ein Stück Lebendigkeit zurückzugeben. 

Gabriella Maiorino studiert Tanz, Philosophie und Musik. Seit ihrem Abschluss an der School for New Dance Development in Amsterdam werden alle ihre Produktionen von niederländischen Institutionen gefördert und finanziert. Sie zeigt ihre Arbeiten in verschiedenen europäischen Ländern und in Brasilien. Preise: Wettbewerb satelliti (sosta palmizi - Junge Hunde), DansClick tour in Holland und Aerowaves in London. 

Supported by
2 STÜCKE / TANZTHEATER

ECOLOGICAL FOOTPRINT

SARAH MERLER (IT/AT)

ZEITSPRÜNGE

GABRIELLA MAIORINO, IDEA-TANZTHEATERPERFORMANCE, SÜDTIROLER TANZKOOPERATIVE (IT/NL)

15.10. 2000

STADTTHEATER GRIES, BOZEN

16.10. 2000

STADTTHEATER GRIES, BOZEN

ECOLOGICAL FOOTPRINT
Mit
 Sarah Merler

ZEITSPRÜNGE
Mit
 Francesco Barba, Julian Burchia, Anastasia Kostner, Iosu Lezameta, Maria Tullia Pedrotti, Doris Plankl

Assistenz Choreografie Francesco Barba

Musik Giovanni Cavalcoli

 

Produktion IDEA-Tanztheaterperformance, Südtiroler Tanzkooperative

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €

Ermäßigt: 7,- € 

(Ermäßigte Karten für StudentInnen < 26 und SeniorInnen > 65)

Was wäre, wenn wir in Zukunft geteilte Identitäten hätten? 

Was wäre, wenn die Körper in Zukunft gleichgeschaltet würden? 

Und müsste, um einen Schritt zu machen, der oder die andere auch einen Schritt machen? 

 

Olatz de Andrés ist Choreografin, Tänzerin und Übersetzerin. Sie studiert an der Universität Miguel Hernández in Elche zeitgenössischen Tanz. Ihre Stücke werden in Katalonien, auf den Kanaren, im Baskenland und in Frankreich aufgeführt. Seit 2010 ist sie Mitverwalterin des Studios für Kreativität und Tanz Muelle 3 in Bilbao.


Supported by (logos dunkel)
STRASSENPERFORMANCE

PRIVOLVA LANDING

OLATZ DE ANDRÉS (ES)

17.10. 1100

ZENTRUM, BOZEN


Mit Pilar Andrés, Isaac Erdoiza, Olatz de Andrés

Assistenz Natxo Montero, Izaskun Santamaria

Sound design Jose Urréjola

 

Produktion Muelle 3 Espacio de danza y creación

Ko-Produktion Festival BAD (Bilbao)

 

1. Preis beim 27. Certamen Coreográfico Madrid 2013

FREIER EINTRITT
TANZIMPROVISATION

CONTACT JAM

17.10. 1500 - 1900

STADTTHEATER GRIES, BOZEN

Contact Improvisation ist das Ausloten kinestetischer Möglichkeiten im Kontakt tanzender Körper. Manchmal wild und athletisch, manchmal ruhig und meditativ, lädt es zu kreativem Denken, Spontaneität und technischem Können ein.

FREIWILLIGE SPENDE
TANZ

MILONGA

17.10. 2030 - 2400

STADTTHEATER GRIES, BOZEN

Sinn und Sinnlichkeit … 

Wäre es bloß eine Frage von Schritten, wäre es bloß ein Tanz! 

Offen für alle Tango-Interessierte, wir freuen uns, mit euch zu tanzen! 

FREIWILLIGE SPENDE

ALGAS EN EL AIRE  In diesem Kurzstück erforschen wir die Bewegung in ihrer Essenz. Was ist ein Atemzug? Was eine Vibration? Eine emotionale Turbulenz wird Bewegung, ein Gedanke zu einer sichtbaren und wahrnehmbaren Empfindung. Es schleicht durch unser Gewebe und drückt sich über den Körper aus, teils unkoordiniert, teils obsessiv. Manchmal entwickelt sich der Bewegungsimpuls, manchmal erstickt er im Nichts. Algas en el aire, eine Körperstudie. 

Iosu Lezameta studiert in Barcelona Tanz und arbeitet mehrere Jahre unter der Leitung von Sabine Dahrendorf und Alfonso Ordonez für die Company Danat, die ihre Arbeiten in Europa, Amerika und Australien zeigt. Im Jahre 2000 tanzt er in einem Projekt von Carolyn Carlson für die Biennale von Venedig. Seit 1997 lebt er in Südtirol, wo er mit Veronika Riz und der Tanzkooperative Südtirol zusammenarbeitet. Er ist Gründungsmitglied von Alps Move.

Giulia Manzato erhält 2011 ihr Diplom für zeitgenössischen Tanz und Tanzpädagogik an der Iwanson School for Contemporary Dance in München. Sie arbeitet mit Choreograf_innen wie Patrick Delcroix, Hannes Langolf, Minka-Marie Heiss, Katja Wachter, Jessica Iwanson, Jan Kodet und Jochen Heckmann zusammen. 

 

PRIVOLVA Privolva ist jene Seite des Mondes, die von der Erde abgewandt ist. Jene, die wir nicht sehen können. In Privolva bewegen sich drei Körper zwischen Individualität und Kollektivität. Voneinander abhängig und funktional, entwirft das Stück die choreografische Hypothese von gleichmäßig und serienmäßig funktionierenden Körpern in einer dystopischen Zukunft. Die Gleichschaltung als sicherer Ort des Überlebens, aber gleichzeitig auch ein Ort, der zu Auflösung und Begrenzung der Identitäten führt. 

Olatz de Andrés ist Choreografin, Tänzerin und Übersetzerin. Sie studiert an der Universität Miguel Hernández in Elche zeitgenössischen Tanz. Ihre Stücke werden in Katalonien, auf den Kanaren, im Baskenland und in Frankreich aufgeführt. Seit 2010 ist sie Mitverwalterin des Studios für Kreativität und Tanz Muelle 3 in Bilbao.

Supported by
2 STÜCKE / TANZTHEATER

ALGAS EN EL AIRE

GIULIA MANZATO, IOSU LEZAMETA (ES/IT)

PRIVOLVA

OLATZ DE ANDRÉS (ES)

18.10. 2000

STADTTHEATER GRIES, BOZEN


ALGAS EN EL AIRE
Mit
 Giulia Manzato

Assistenz Choreografie Silvia Morandi

 

Produktion Errante teatro danza

 

PRIVOLVA
Mit
 Pilar Andrés, Isaac Erdoiza, Olatz de Andrés

Assistenz Igor de Quadra, Izaskun Santamaria

Sound design Jose Urréjola

Video Raquel Duran

 

Produktion Muelle 3 Espacio de danza y creación

Ko-Produktion Festival BAD'11 (Bilbao)

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €

Ermäßigt: 7,- € 

(Ermäßigte Karten für StudentInnen < 26 und SeniorInnen > 65)

I THINK NOT Die Tänzerin und Choreografin Claudia Tomasi nahm 2011 am Solo Perfomance Commissioning Project der amerikanischen Choreografin Deborah Hay teil. In diesem Projekt überträgt Hay ihre Choreografien an Tänzer_innen. I Think Not, eine dieser Choreografien, wird täglich praktiziert und ist somit eine Interpretation und Adaption des ursprünglichen Stückes. Für diese Adaption arbeitet Claudia Tomasi mit dem Künstler und Bruder Benjamin Tomasi zusammen, mit dem sie seit mehreren Jahren installative Performances entwirft. 

Claudia Tomasi studiert in Lissabon (PEPCC) und Berlin (HZT) Tanz und Choreografie. Seit 2004 beschäftigt sie sich mit der Axis Syllabus Methode. In den letzten Jahren widmet sie ihre Aufmerksamkeit auch den Bergen als Inspirationsquelle für Choreografien. In Formen Formen von Julian Weber steht sie im Januar 2015 in Berlin u. a. mit Meg Stuart auf der Bühne. Das Geschwisterduo Claudia und Benjamin Tomasi arbeitet seit drei Jahren zusammen.  

 

LONG TIME NO SEE  Eine Tanzperformance, die den Entstehungsprozess eines Tanzstückes beleuchtet. Im Zentrum stehen der menschliche Körper und sein Transformationsprozess im Hier und Jetzt. Von Interesse sind die psycho-physische Präsenz und die Erfahrungsmöglichkeiten, die durch Tanz, Musik und eingeblendete Videosequenzen zwischen Publikum und Performerinnen entstehen können. Die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum ist aufgehoben und wird zum Experimentierfeld aller Anwesenden. Was im Augenblick geschieht, geschieht unwiederholbar nur dieses eine Mal. 

Geboren in Seoul, Südkorea, studiert Yungjung seit ihrer Kindheit Tanz und absolvierte 2003 am European Dance Development Center (Hochschule der Künste, Arnheim/Niederlande) das Studium für experimentellen Tanz und Choreografie. Seither realisiert sie als Choreografin und Performerin eigene Tanzprojekte. Sie lebt heute in Meran. 

Supported by
2 STÜCKE / PERFORMANCES

I THINK NOT

CLAUDIA TOMASI (IT/DE)

LONG TIME NO SEE

YUNJUNG KIM (KR/IT)

21.10. 2000

MUSEION, BOZEN


I THINK NOT
Choreografie
 Deborah Hay

Interpretation Claudia Tomasi

Sound, Installation Benjamin Tomasi

 

LONG TIME NO SEE
Mit
 Yunjung Kim

Musik Jürgen Winkler

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €

Ermäßigt: 7,- € 

(Ermäßigte Karten für StudentInnen < 26 und SeniorInnen > 65)

WE'VE ONLY JUST BEGUN Wie fühlt sich Einsamkeit an? Gibt es einen bestimmten Ort im Körper, an welchem die Einsamkeit zu finden ist? Sebastián Collado setzt sich in dieser Tanzperformance mit den eigenen Einsamkeitserfahrungen und mit den Strategien für deren Bewältigung auseinander. Die Choreografie geschieht auf einer instabilen und persönlichen Tanzfläche, nämlich dem Badezimmer bzw. der Badewanne. Das Stück lädt das Publikum ein, sich aktiv einzubringen. 

Sebastián Collado González studiert Tanz und Theater in Argentinien und performt in Chile, Brasilien, Argentinien, Deutschland, Italien und Norwegen. Er ist Mitbegründer von 77 Stolenfish, einem Berliner Künstlerkollektiv. Er lebt und arbeitet in Innsbruck und unterrichtet in Österreich und Italien zeitgenössischen Tanz. 

 

ARTIKELNR.: 0371121  Vier Individuen tanzen auf Video a capella-Bewegungsmuster. So entsteht ein musikalisches Raster, eine Einheit, die sich an festgesetzten Mustern orientiert. Im Vordergrund des Raumes befindet sich die Solostimme, die sich anfangs homogen den Stimmen anpasst. Später zeichnen sich deutlich individuelle Wesensmerkmale ab, die zu Ausbrüchen und Kontroverse führen. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Individualität, Querdenken, Norm und Gesellschaft. 

Katharina Schwärzer, in Gais geboren, studiert rhythmisch-musikalische Erziehung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und beschäftigt sich mit Performancekunst, zeitgenössischem Tanz und Butoh. Sie ist Mitbegründerin von 77 Stolenfish, einem Berliner Künstlerkollektiv und leitet als Choreografin zahlreiche Kurse und Projekte im In- und Ausland. 

2 STÜCKE / PERFORMANCES

WE'VE ONLY JUST BEGUN

SEBASTIÁN COLLADO GONZÁLEZ (CL/AT)

ARTIKELNR.: 0371121

KATHARINA SCHWÄRZER (IT/AT)

01.11. 2000

FREIES THEATER, INNSBRUCK


WE'VE ONLY JUST BEGUN
Mit
 Sebastián Collado González

 

ARTIKELNR.: 0371121
Mit
 Katharina Schwärzer

Video Joe Berger

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €

Ermäßigt: 7,- € 

(Ermäßigte Karten für StudentInnen < 26 und SeniorInnen > 65)

KONTAKT & VERANSTALTUNGSORTE

Alpsmove Veranstaltungsorte